Stomaversorgung für Pflegeheimbewohner essentiell

Bewohner von Pflegeeinrichtungen, die Stoma-Träger sind, also einen künstlichen Darmausgang haben, können die Pflege ihrer künstlich geschaffenen Öffnung im Bauchraum zum Teil oder aber im Ganzen nicht mehr übernehmen und benötigen deshalb Hilfe von Pflegenden, wie beispielsweise Stomatherapeuten oder Stomaberater. Diese sollten genügend Geduld und Einfühlungsvermögen sowie Empathie bei der Pflege des künstlichen Darmausgangs der alten Menschen mitbringen und aufwenden, um für eine maximale Lebensqualität der Heimbewohner mit Handicap zu sorgen. Betroffene mit Stomaversorgung möchten nämlich nicht sozial ausgegrenzt werden und angebotene Aktivitäten wahrnehmen und auch In etwa gleichgesinnte Freunde im Heim besuchen können, ohne dass sie mit massiven Einschränkungen ihrer Körperlichkeit rechnen müssen. Eine komplikationslose Versorgung mit passgenauer Stomaanlage und passendem Zubehör sowie die Pflege der Haut um das Stoma herum sind die Voraussetzungen für ein entspanntes Leben im hohen Alter. Da gehören Gespräche und fachgerechte Beratungen mit Expertise von Fachleuten genauso mit dazu. Ärzte, Pfleger, Pflegeexperten Stoma, Kontinenz und Wunde (PE SKW) gehören alle in diesen Bereich der Versorgung, aber auch Psychoonkologen, Ernährungsberater, Sozialdienst-Mitarbeiter und Physiotherapeuten, die alle mit fach- und sachgerechten Tipps und Ratschlägen alten Menschen mit einem künstlichen Darmausgang zur Seite stehen können. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Altenpflege“ ist dieser große Themenkomplex erörtert, der die Stomaversorgung im alltäglichen Umgang und die Dinge, die man machen darf oder doch besser nicht, bespricht.

Quelle: Altenpflege-online.net