Stoma-Kunden seit Corona-Krise auch online beraten, auch mit einer App

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Das Familienunternehmen Tingelhoff, ein Sanitätshaus mit Stammsitz in Dortmund, setzt momentan bei Pflicht zur Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln und auch Kontaktverboten auf zukunftsweisende Entwicklungen im Homecare-Markt, denn seit Kurzem bietet Tingelhoff Beratung von Patienten über Videotelefonie in Kooperation mit dem mit dem Partnerunternehmen SVOBe, einem Experten für sichere Online-Beratung, an. Kunden, vor allem aber ist dabei an Risikopatienten gedacht, können durch zeitliche und auch örtliche Flexibilität sowie ohne lange Warte- und Anfahrtszeiten, die die digitale Beratung mit sich bringt, entspannt von zuhause online beraten werden.

Für die Beratung per Videotelefonie ist keine Installation von Software Voraussetzung, lediglich ein Formular ist mit den Beratungsschwerpunkten auszufüllen und abzusenden, dann wird als nächstes ein Beratungstermin vereinbart. Die Online-Beratung gestaltet sich danach auch hochindividualisiert, denn die Wünsche der Kunden, aber auch die Bedürfnisse des Sanitätshauses finden Berücksichtigung. Individuell und professionell beraten werden die Kunden hierzu von Experten des Medizinproduktebereiches, zu denen Rollatoren, Rollstühle, Prothesen, Orthesen, aber auch Stomaprodukte gehören.

Für die Stoma-Beratung gibt es spezielle Stoma-Therapeuten, die viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit künstlichem Ausgang haben. In diesen Sektor fallen Informationen zum Tracheo-, Uro- und Enterostoma. Menschen mit beispielsweise künstlichem Darmausgang (Enterostoma) brauchen aktive Unterstützung, Begleitung und Beratung durch kompetente Experten, die ihnen bei Fragen und Unsicherheiten in diesem sensiblen Bereich und für die bestmögliche Versorgung mit höchstmöglicher Qualität zur Seite stehen. Das Gespräch per Videotelefonie unterliegt dabei der EU-Datenschutzgrundverodnung, wonach die Daten der Kunden nur zweckgebunden verwendet werden dürfen. Müssen allerdings beispielsweise Messungen für Kompressionsstrümpfe oder zur Anfertigung von Gipsabdrücken vorgenommen werden, werden diese weiterhin nur vor Ort in den Werkstätten des Sanitätshaus Tingelhoff durchgeführt. Die Kommunikation findet dann aber unter Einhaltung aller notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung einer Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus statt.

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