Ratschläge rund ums Essen, um den Darm gesund zu erhalten

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Der VerbraucherService Bayern (VSB) gibt Ratschläge und Tipps, wie man seinen Darm durch die richtige Ernährung und eine Reihe anderer Maßnahmen gesund hält. Demnach spielt nicht nur eine darmgesunde Lebensmittelauswahl eine entscheidende Rolle, sondern auch das Esstempo- und pausen sowie der Rythmus der einzunehmenden Mahlzeiten. Allerdings ist dies alles auch individuell abhängig. Das Essen sollte zudem in Ruhe im Sitzen eingenommen werden und zu große und üppige Mahlzeiten sollten auch vermieden werden. Immer sollte zudem auf das Hunger- und Sättigungsgefühl ausreichend geachtet werden, raten Ernährungsexperten wie etwa Gisela Hornemann, die beim VSB zu den Fachleuten gehört. In erster Linie ist aber erst einmal die richtige Lebensmittelauswahl entscheidend, damit der Darm nicht träge wird. Hierzu gehören bunte Gemüse- und Obstsorten sowie Vollkornprodukte, Fermentiertes mit Milchsäurebakterien, wie beispielsweise Joghurt oder Kefir. Nüsse, Kräuter und Hülsenfrüchte haben auch darmgesunde Eigenschaften. Die Esszeit für eine Hauptmahlzeit sollte dabei 20 Minuten nicht überschreiten und auch nur essen, wenn man wirklich hungrig ist. Neben drei Hauptmahlzeiten darf man auch individuell eine Zwischenmahlzeit als zweites Frühstück oder am Nachmittag einschieben. Zu Darmträgheit neigende Personen sollten zudem viel trinken und regelmäßig frühstücken, damit der Darm durch die Nahrungszufuhr Bewegungswellen anstößt. Bewegung und sportliche Aktivität fördern demnach auch eine gesunde Darmtätigkeit, die durch den Stressabbau beim Sport aber ebenfalls angeregt wird.

Intervallfasten empfehlen Ernährungsexperten grundsätzlich auch, weil gerade bei Menschen, die zu Diabetes vom Typ 2 neigen, der Insulinspiegel gesenkt wird, sodass der Körper auf Fett-Reserven zurückgreifen muss. Ideal beim Intervallfasten sind in der Nacht 12- bis 16- stündige Esspausen. Beim langsamen Essen und Kauen von gesunden Lebensmitteln setzt auch dann eher die gewollte Sättigung ein. Allerdings sollte drei Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr gegessen werden, um damit einen gesunden Schlaf zu unterstützen. Empfohlen wird auch, die Mahlzeiten nicht nur für die Arbeit im Vorhinein zu planen, sondern auch für den ganzen Tag.

Quelle: heilpraxisnet.de

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