Hilfsmittel-Palette verhindert Geruchsbildung bei der Stomaversorgung

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Normalerweise treten bei der Versorgung eines künstlichen Darmausgangs (Enterostoma) kaum oder wenig Gerüche auf, denn das geschlossene System ist geruchsdicht. Allerdings kann es sein, dass beim Wechsel der Versorgung beziehungsweise des Beutels Gerüche nach außen dringen, was für Betroffene mit einem künstlichen Darmausgang unangenehm sein kann. Daher geben Experten mit Expertise in diesem Bereich gerne Ratschläge, um Geruchsbildung zu vermeiden oder aber zu bekämpfen, wenn der Wechsel der Stomaversorgung ansteht, denn nicht immer wird er geruchsfrei ablaufen:
Betroffene essen Lebensmittel, die vielleicht in manchen Situationen eher vermieden werden sollten. Einige Nahrungsmittel führen nämlich nicht nur zur Geruchsbildung, sondern sind auch noch blähungsfördernd. Zu diesen Lebensmitteln gehört frisches Obst, darunter vor allem Birnen, daneben Rhabarber und Hülsenfrüchte sowie Kraut, Kohlrabi und Zwiebeln. Des Weiteren können Eier und Spargel, koffeinhaltige und kohlensäurehaltige Getränke und frisches Brot Gerüche erzeugen. Jeder Betroffene sollte selbst herausfinden, welche Erzeugnisse gut vertragen werden und welche nicht. Blähungshemmende Lebensmittel sind zum Beispiel dagegen Fenchel,- Kümmel- und Anistee, Heidel – und Preiselbeeren und Joghurt. Geruchshemmend sind unter anderem Spinat, Petersilie, grüner Salat und grüne Gemüsesorten, während Schnittlauch, geräucherter Fisch, tierische Fette und vollautomatisierter Käse Gerüche produzieren. Manche Betroffene helfen sich, indem sie den Wechsel der Stomaversorgung oder das Ausstreifen des Beutels unter Zuhilfenahme von ein bis zwei Süßstofftabletten vollziehen; eine echte preiswerte Alternative zu Aktivkohlefilter beispielsweise oder anderen geruchshemmenden Hilfsmitteln in Form von Tropfen, Kapseln, Tabletten oder als Gleitmittel für den Beutel. Die Raumluft auf der Toilette oder im Bad kann durch langes Lüften oder durch die Verwendung von Duftspendern oder ätherischen Ölen verbessert werden. Der zu entsorgende Beutel kann in eine Plastiktüte gepackt werden und anschließend dicht verschlossen in den Müll entsorgt werden. Hilfsmittel wie Hautschutzlösungen neutralisieren auch Gerüche, indem sie sie binden. Diese Lösungen vermeiden dabei gleichzeitig Hautschäden, wenn Stuhl an die Hautoberfläche gelangen sollte. Schaumstoffabdeckungen wirken ebenfalls geruchshemmend und hautschonend. Eine professionelle Handhabung der Stomaversorgung setzt längeres Üben voraus. Patienten haben aber in den meisten Fällen schnell Routine und kennen die richtigen individuell erforderlichen Hilfsmittel.

Quelle: curado.de

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