Franziskus-Forum des St. Franziskus-Hospitals in Münster zum Thema „Darmkrebs“

Beim Franziskus-Forum des St. Franziskus-Hospitals in Münster wurden von Experten der Veranstaltung Menschen, die am Thema „Darmkrebs“ interessiert sind, über die Vorbeugung und Behandlung der schweren Erkrankung aufgeklärt, die letztlich nur durch einen schonenden chirurgischen Eingriff komplett geheilt werden kann. Alle Interessierten wurden mit Vorträgen und Infoständen umfassend informiert, leckere Snacks gab es zudem auch. Die Darmkrebs-Prophylaxe fängt danach schon mit der richtigen Auswahl des Essens an, von gelegentlichen Fast-Food-Portionen in Form von beispielsweise Currywurst mit Pommes ist aber nichts einzuwenden, so die Experten des Forums, Prof. Dr. Bernhard Glasbrenner und Walburga Träger, die beratend zur Seite standen. Glasbrenner erklärte auch, dass ein gesunder Lebensstil mit körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung das Risiko einen Darm-Tumor zu entwickeln, um 30 bis 40 Prozent senken kann. Frische und vielfältige Lebensmittel in unverarbeiteter Form seien deshalb zu bevorzugen.

Doch die Prävention von Darmkrebs wird durch die seit zehn Jahren vermehrt wahrgenommenen Darmspiegelungen noch erhöht. Seitdem ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken oder sogar zu sterben, erheblich gesunken, auch weil Polypen, die zu Darmkrebs entarten können, frühzeitig erkannt und entfernt werden. Wird doch ein Tumor im Darm festgestellt, hängt alles von den Operationstechniken ausgewiesener Darmzentren ab, denn nur diese haben die entsprechende Erfahrung. Beim Franziskus-Forum klärt Prof. Dr. Matthias Brüwer Betroffene über die chirurgische Expertise auf und macht Mut, denn auch der Harntrakt könnte je nach Lage des Tumors durch den Eingriff betroffen sein. Dann helfen Harnleiterschienen und Katheter als Schutzmechanismen, auch um Verletzungen zu vermeiden. Umfassende Beratung in Sachen künstlicher Darmausgang (Stoma) gab es von speziell ausgebildeten Therapeuten, Franzis Helmer und Team, die alle Informationen, über ein Stoma und den Umgang mit diesem, gaben. Auch andere Beratungsangebote aus psychoonkologischer und sozialrechtlicher Sicht wurden vorgestellt.