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Häufig gestellte Fragen

 

Stoma FAQ

Das Stoma bzw. der künstliche Darmausgang wird bereits im Operationssaal mit entsprechendem Material versorgt. In den folgenden Tagen wird Sie das Pflegepersonal und in den meisten Fällen auch eine Stomatherapeutin bei der Stomaversorgung unterstützen und zur selbstständigen Versorgung anleiten. Möglicherweise folgt dem stationären Aufenthalt im Krankenhaus eine Rehabilitation, die speziell für Stomaträger zugeschnitten ist und es Ihnen ermöglicht, aus verschiedenen Stomaprodukten, die am besten passende Variante für Sie auszusuchen und die Stomaversorgung im Alltag zu erleichtern.

Im Internet bekommen Sie Adressen von Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe.

Aber auch durch SmartHomecare können Sie Unterstützung und telefonische Beratung bei Ihrer Stomaversorgung bekommen.

Zunächst benötigen Sie eine Verordnung vom Arzt, also ein Rezept, damit Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt. Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet dann SmartHomecare, nach vertraglicher Vereinbarung, die vereinbarten Kosten. Die Kosten werden übernommen, so lange die Hilfsmittel ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Zusätzliche Produkte, wie zum Beispiel Geruchsbanner, müssen in der Regel vom Stomaträger selbst gezahlt werden.

Die Zuzahlungen belaufen sich auf 10% pro Monat, jedoch nicht mehr als 10,00 €. Die Grenze zur Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung, liegt für Stomaträger bei 1% der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Sollten Sie weitere Fragen zur Kostenübernahme haben, wenden Sie sich am besten an Ihre Krankenkasse.

Die Basisplatten, die einen Hautschutz beinhalten, haften auf der unbehandelten Haut am besten. Bei gereizter Haut können aber spezielle Hautschutz Cremes hilfreich sein. Der Arzt muss in der Verordung die medizinische Notwendigkeit klar formulieren, damit die Krankenkasse die Kosten für zusätzliche Produkte übernimmt.

Der Wechsel der Stomaversorgung sollte zu einer Tageszeit stattfinden, zu der möglichst wenig Entleerungen zu erwarten sind. Der Beutel sollte in einem Rhythmus gewechselt werden, in dem man möglichst sicher gehen kann, dass er nicht überläuft und undicht wird.

Der Wechsel der Basisplatte muss unbedingt erfolgen, wenn sie nicht mehr richtig haftet und sich abzulösen beginnt. Der Hautschutz ist dann nicht mehr sicher gegeben und aggressive Bestandteile der Ausscheidungen können die Haut schnell reizen und sogar eine Entzündung auslösen. Feste Wechselintervalle sind nicht notwendig.

Ausstreifbeutel sollten zunächst in die Toilette entleert werden. Es ist empfehlenswert, eine Plastiktüte zur Entsorgung unterhalb des Stomas bzw. des künstlichen Darmausganges in den Hosenbund zu stecken. Dann kann das entfernte Material direkt sauber dort hinein entsorgt werden. Die Stomaplatte wird vorsichtig, an einer Ecke beginnend, abgezogen. Eventuell können Pflasterentferner dabei hilfreich sein. Anschließend wird die Tüte mit den benutzten Materialien zugeknotet und im Restmüll entsorgt.

Das Stomamaterial sollte trocken und bei normaler Raumtemperatur (ca. 20° C) gelagert werden. Da andernfalls das Haftmaterial seine Haftfähigkeit verlieren kann, sollte auf eine Lagerung im Badezimmer, im Sonnenlicht auf der Fensterbank oder über einer Heizung, verzichtet werden. Auf Reisen in sehr warme Gebiete, sollte das Haftmaterial gekühlt werden.

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Enterale Ernährung FAQ

Durch die alleinige Verwendung von Sondennahrung, sollte sich der Kaloriengehalt auf etwa 1500 – 1800 Kilokalorien pro Tag belaufen. Da der Bedarf aber abhängig ist von Größe, Alter, Ernährungszustand, Erkrankung, Aktivität etc., sollte der tägliche Kalorienbedarf individuell bestimmt werden. Ihr Arzt sollte diesen mit Ihnen bestimmen und Ihnen ein entsprechendes Rezept ausstellen.

Die Sondennahrung sollte den Herstellerangaben entsprechend gelagert werden. Das heißt in der Regel, dass die Nahrung bei Zimmertemperatur trocken und dunkel gelagert werden sollten. Direkte Sonnenstrahlung sollte vermieden werden.

Bei den meisten Herstellern wird darauf hingewiesen, die angebrochene Sondenkost im Kühlschrank zu lagern und innerhalb von 24 Stunden aufzubrauchen. Danach sollte sie entsorgt werden.

In der Regel, ja. Um den Flüssigkeitsbedarf zu erfassen, berechnet man durchschnittlich 35 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht.

Für einen 70 Kilogramm schweren Menschen rechnet man also:

35 ml x 70 = 2450 ml

Dieser Mensch benötigt täglich also rund 2,5 Liter Flüssigkeit. Diese ist bereits zum Teil in der Sondennahrung enthalten (siehe Angabe des Herstellers) und sollte zusätzlich mit Getränken ergänzt werden. Dazu eignen sich stilles Mineralwasser, abgekochtes Leitungswasser und Kräutertees. Tees und Säfte mit Frucht- oder Säuregehalt sollten nicht verwendet werden, da es in der Sonde zu Ausflockung und Verstopfung durch Sondenkostreste kommen kann.

Grundsätzlich sollte einem Verstopfen vorgebeugt werden, indem bei jedem Abstöpseln der Sondenkost von der Sonde, mit mindestens 20 ml stillem Mineralwasser oder abgekochtem und abgekühltem Leitungswasser, gespült wird. Auch wenn ein paar Tage überhaupt keine Sondenkost läuft, sollte die Sonde täglich gespült werden. Eine leichte Sondenverstopfung kann gegebenenfalls mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser gelöst werden. Bleibt die Sonde verstopft, kontaktieren Sie bitte zunächst SmartHomecare. Gegebenenfalls muss ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Medikamente über die Sonde verabreicht werden sollen, muss die laufende Sondennahrung dafür zunächst pausiert und die Sonde mit ca. 30 ml Wasser gespült werden. Erst dann dürfen die gemörserten Tabletten einzeln verabreicht werden. Nach jeder einzelnen Tablette muss die Sonde gespült werden. Achtung: nicht alle Tabletten dürfen gemörsert und über eine Sonde verabreicht werden! Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihren Apotheker. Wenn die Sonde abschließend ausreichend gespült ist, kann die Sondenkost wieder angeschlossen werden.

Es ist möglich, dass die Nahrung zu schnell verabreicht wurde. Sie können zunächst die Flussrate minimieren. Es ist auch möglich, dass zu große Mengen der Sondennahrung auf einmal als Bolus verabreicht wurden. Sie sollten dann versuchen, die Sondennahrung kontinuierlich per Schwerkraft oder per Pumpe zu verabreichen. Auch kann es sein, dass die Nahrung zu kalt verabreicht wurde. Sie sollten darauf achten, die Nahrung nur bei Zimmertemperatur zu verabreichen. Je nach Herstellerangaben, dürfen Sie die Nahrung auch leicht erwärmen. Natürlich kann es auch sein, dass Sie bestimmte Bestandteile der Nahrung nicht vertragen. Sie können dann ein anderes Produkt ausprobieren. Auch sollten Sie Kontaminationen von Sondenkost und Überleitungssystemen vermeiden, indem Sie sie nicht länger als 24 Stunden verwenden. Sollten Sie trotz aller versuchten Maßnahmen keine Besserung feststellen, starke Schmerzen oder Fieber bekommen, sollten Sie sich unbedingt bei Ihrem Arzt vorstellen, um feststellen zu lassen, ob es sich um körperlich bedingte Beschwerden handelt, die gegebenenfalls behandelt werden müssen.

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob Sie zusätzlich zur Sondennahrung ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen (s.o.). Es ist auch möglich, dass Sie die Nahrungsfasermenge der Sondenkost nicht so gut vertragen. Sie sollten dann versuchen, sie mit nahrungsfaserfreier Sondenkost zu kombinieren. Auch einige Medikamente können zu Verstopfungen führen. Genauere Informationen können Sie dem Beipackzettel des Medikamentes entnehmen oder in der Apotheke erfragen. Sollten Sie alle aufgeführten Punkte umgesetzt haben und weiterhin unter Verstopfung leiden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und abklären, ob es eine körperliche Ursache für die Verstopfung gibt, die behandelt werden muss.

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