Anatomie und chirurgische Anlage eines Stomas

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Der Begriff Stoma beschreibt in der Anatomie eine Öffnung im Körper, wie beispielsweise Mund oder After. Eine künstliche Öffnung eines Hohlorgans, die chirurgisch herbeigeführt wird, wird durch den Terminus „Stoma“ ebenso beschrieben. Die hergestellte Öffnung der Hohlorgane auf der Oberfäche des menschlichen Körpers dient der Ausleitung von Ausscheidungen. Ein Enterostoma ist danach die chirurgisch und somit künstlich hergestellte Eröffnung eines Darmteils durch die Bauchwand, die der Ausscheidung von Darminhalt dient. Der künstliche Darmausgang wird nicht nur Enterostoma genannt, sondern auch zum Beispiel Anus praeter naturalis (lateinisch) oder kurz Anus praeter (AP). Alle Begriffe meinen aber dasselbe. Wie viele Stomaträger in Deutschland überhaupt leben ist nicht statistisch erhoben, da mittlerweile hierzulande täglich intestinale Stomata (Mehrzahl von Stoma) in Krankenhäusern angelegt oder aber auch zurückverlegt werden, denn nicht alle dieser zum Darmkanal gehörenden Stomata werden permanent angelegt, sondern ein Teil davon temporär. Schätzungen der Deutschen ILCO e.V. gehen von 100.000 Stoma-Trägern, die allein in Deutschland leben, aus. ILCO ist der Selbsthilfeverband und die Solidargemeinschaft von Stoma-Trägern, die mit einer derartigen Hohlorganöffnung des Darms und der Blase leben. Sie steht unter anderem allen Betroffenen und ihren Angehörigen zur Seite, wenn die medizinische Diagnose „chirurgische Anlage eines intestinalen Stomas“ Menschen verunsichert und ängstlich zurücklässt. Die Selbsthilfeorganisation klärt Menschen mit dieser einschneidenden Diagnosestellung auf und berät alle Betroffenen vom ersten Schritt der Indikationsstellung, über Vorbereitung, Operation und anschließender Versorgung mit entsprechenden Stomaartikeln.

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